Die Hoden sind paarig angelegt und stellen die männlichen Keimdrüsen dar. In ihnen wird das Sperma und das männliche Geschlechtshormon Testosteron gebildet. Symptome für Hodenkrebs:
  • Knoten/ Schwellung oder Vergrößerung des Hodens
  • Schweregefühl im Hodensack
  • Dumpfer Schmerz in Bauch- oder Leistengegend
  • Plötzliche Flüssigkeitsansammlungen im Hodensack
  • Schmerzen im Hoden oder Hodensack
  • Rückenschmerzen
Hodenkrebs befällt für gewöhnlich nur einen der beiden Hoden und ist heilbar! Risikofaktoren für Hodenkrebs:
  • Kryptorchismus/ Hodenhochstand (Fehlstände des Hodens)
  • Abnormale Hodenentwicklung (z.B. Klinefelter-Syndrom)
  • Vorkommen von Hodenkrebs in der Familie
  • Hodenkrebs kann prinzipiell in jedem Alter auftreten, bevorzugt zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr
  • Männer mit weißer Hautfarbe erkranken häufiger an Hodenkrebs als dunkelhäutige Männer
Hodenkarzinome werden unterteilt in:
  • Seminome : können alle Altersgruppen betreffen, kommen jedoch häufiger bei älteren Männern vor
  • Nichtseminome: entstehen in bereits sehr frühen Lebensjahren
Diagnose: Veränderungen des Hoden können vom Betroffenen selbst ertastet werden, daher sollte man nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.
  • Nach einer Tastuntersuchung der Hoden wird der Urologe eine Ultraschalluntersuchung beider Hoden durchführen.
  • Bluttest
  • Chirurgische Entfernung des betroffenen Hodens und anschließende Analyse ob die Vergrößerung krebsartig ist und welcher Typ Hodenkrebs es ist.
Wurde ein Hodenkrebs diagnostiziert, wird im Anschluss das Stadium mittels Computertomographie (CT) und Bluttests ermittelt. Die Therapieform richtet sich nach dem Krebsstadium, wobei folgende Stadien bei Hodenkrebs unterschieden werden:
  • Stadium I: Krebs beschränkt sich auf den Hoden
  • Stadium II: Krebs hat sich bereits auf die Lymphknoten im Bauchraum ausgebreitet
  • Stadium III: Krebs hat sich auf andere Körperteile wie Lunge und Leber ausgebreitet
Operationsmethoden:
  • Entfernung des Hoden
  • Entfernung der benachbarten Lymphknoten
Weitere Behandlungsmethoden:
  • Strahlentherapie
  • Chemotherapie
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